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Wir über uns - Akteure des Villanova Junction Projekts
Fotos: Ute Extra / Florian Rommerskirchen / Rolf Wilkens

Wie alles anfing: Das Villanova Junction Projekt ist eher zufällig entstanden, als der Schlagzeuger Detlef Extra rein aus Freude an der Musik und zum Wiedertreffen seines früheren Gitarristen Florian Rommerskirchen zunächst einen einzigen Sessionnachmittag im Sommer 2009 organisierte. Er rief seine aktuellen Musikerkollegen, die Sängerin Emilia Grünfeld und den Bassisten Tilman Kiersch an, denn ein Nachmittag mit Schlagzeug und Gitarre kann zwar ganz nett sein, aber es fehlt dann doch das gewisse Etwas. Die Stimmung und Sympathie des Nachmittags war so gut, dass er wiederholt wurde. Es kam dazu, dass die Hendrix-Begeisterung dazu führte, dass auch Hendrix-Songs während der Sessionnachmittage gespielt wurden. Nach der dritten Session beschlossen sie mehr daraus zu machen. Es stand der 40. Todestages von Jimi Hendrix am 18. September 2010 bevor - aber, sie wollten keinen reinen Konzertabend organisieren, sondern dem Publikum mehr an diesem Gedenkabend mitgeben. So kam die Idee auf, dass Texte über Anekdoten und Hintergründe zwischen den Songs vorgetragen werden sollten. Die sporadischen Treffen wurden von nun an zu monatlichen Proben ausgeweitet.

Florian Rommerskirchen hat sich sofort an das "Drehbuch" und die Projektion gesetzt und die Struktur eines Gedenkabends entworfen. Wolfgang Gau wurde kontaktiert, ein deutscher Fotograf, der Jimi Hendrix letztes offizielles Konzert während eines Festival auf der Insel Fehmarn am 6. September 1970 fotografierte. Seine Fotos wurden von Hajo Schulpius zu Kunstwerken verarbeitet und konnten so auch für dieses Projekt verwendet werden. Im Sommer 2010 gesellten sich Rolf Wilkens und Birgit Glückselig vom Nordenhamer Theater Fatale dazu, die Texte interpretatorisch vorzutragen. Michael und Jakob Mendelsohn haben sich für die Technik während der Veranstaltung begeistern können. Eckhard Hillebrecht hat zudem mit Wolfgang Gau ein "Jimi Hendrix - The Story of Life"-T-Shirt entworfen. So wurde aus einer spontanen Idee ein großes Projekt mit neun Akteuren.

Der Titel der Veranstaltung "Jimi Hendrix - The Story of Life" geht auf den letzten Songtext zurück, den Jimi Hendrix laut Monika Dannemann - eine seiner Freundinnen mit der er seine letzte Nacht verbrachte - gegen 23 Uhr am Vorabend seines Todestages geschrieben hatte.

Weitere Hintergründe zu den einzelen Akteuren finden sie weiter unten bzw. zum Projekt sind in Presseinterviews auf unserer Pressestimmen-Seite zu finden:

» Pressestimmen

Emilia Grünfeld

Die "Foxy Lady" unter den Hendrixsängerinnen singt schon seit ihrem 16. Lebensjahr - seit ihrer ersten Schulband. In den letzten 40 Jahren hat Sie in mehreren Bands und Projekten mit verschiedensten Musikrichtungen ihre Stimmbänder vibrieren lassen. In den 60ern hörte sie vorrangig die Beatles und kam erst viel später durch Zufall zu Hendrix, den sie zunächst als verrückt empfunden hatte. Nachdem sie sich näher mit seinem Gesang auseinandersetzte, faszinierte die Stimme und Phrasierungen der Texte, die eine ganz besondere Stimmung entstehen lassen. In diesem Sinne war für sie Jimi Hendrix eine Art Lehrmeister. Das Ergebnis zeigt sich im Villanova Junction Projekt, wobei Ihre raue Stimme und Interpretationen der Hendrix-Songs perfekt zusammen passen.


Florian Rommerskirchen

Die zweite Hälfte, die Hände von Jimi Hendrix, bringt Florian Rommerskirchen zum Besten. Mit 12 Jahren fand er zur Gitarre. Ursprünglich wollte er Schlagzeuger werden, was ihm aber aufgrund der "Lautstärke" versagt wurde. Um sich die Blockflöte zu ersparen entschied er sich für die "leise" Gitarre und entwickelte sich autodidaktisch weiter von der klassischen Konzertgitarre nach Noten zur E-Gitarre mit einem wesentlich größeren Ausdrucksspektrum. Er empfand seinen ersten jugendlichen Höreindruck von Jimi Hendrix zunächst schrecklich, bis er Jimis Intensität und Intentionen verstand und damit der Funke übersprang. Jimi war für ihn ab dato einer der obersten Lehrmeister. In verschiedenen Bandprojekten mit Eigenkompositionen und in Coverbands von Rock/Pop über Blues bis Funk/Soul sammelte er seine Bühnen- und Spielerfahrungen. In diesem Projekt liefert er zusätzlich das Material für Texte und die Projektion.

Tilman Kiersch

Als Fan von The Who kam er auch schon sehr früh mit Jimi Hendrix in Verbindung und ihn faszinierte die Musik sofort. In der Projektband bilden seine tiefen Saiten das starke Fundament, das die Band zusammen hält

Detlef Extra

Der Klopfgeist dieser Band zog mit 17 als vierter Gitarrist einer Band das Los den Part des Schlagzeugers zu übernehmen - zunächst mit Waschmittelkübeln und Lackeimern, bis später das erste richtige Schlagzeug erstanden wurde. Inzwischen trommelt er seit Jahrzehnten fast alle Musikrichtungen nach einer phonetischen Arbeitsweise. Der Autodidakt ist akuter Fan von Keith Moon (The Who) und Ian Paice (Deep Purple). Hendrix ist für Ihn damals moderner gewesen als die Schlagermusik aus Radio Luxemburg, die seine Eltern hörten. Jedoch war der Musikstil zuhause verboten. Sein Vater meinte zu Purple Haze: "Mach den Kasten aus! Das hört sich ja an, als hätte man einer Katze auf den Schwanz getreten!"

Birgit Glückselig und Rolf Wilkens

...haben ein gemeinsames Hobby: das Theater Fatale in Nordenham. Seit 2002 stehen die beiden gemeinsam auf der Bühne in unterschiedlichsten Rollen. Menschen unterhalten und dabei selbst viel Spaß zu haben treibt sie an. Immer offen für Neues machen sie auch gerne in diesem Villanova Junction Projekt mit und erzählen Anekdoten, Hintergründe und Lebensstationen von Jimi Hendrix.

Michael und Jakob Mendelsohn

Die Computerexperten zeigen sich in diesem Projekt für die Projektionstechnik bzw. Lichtsteuerung verantwortlich. Michael Mendelsohn hat durch seine 25-jährigen Erfahrungen bzw. als Musiker und Musikfan (insbesondere Bob Dylan) einen leichten Zugang für Sound und Projektionstechniken des Villanova Junction Projekts. Sein Sohn, Jakob Mendelsohn, sammelte schon in verschiedensten Theater- und Showprojekten Erfahrungen in der Lichttechnik und Soundsteuerung und sorgt somit für eine optimal Beleuchtung der Bühne und Akteure.

 
 

Eckhard Hillebrecht

... ist selbst ein großer Musikfan der späten 1960er Jahre und konnte sich sofort für dieses Projekt begeistern. Er unterstützt es mit seiner Tatenkraft und hat, z.B. mit Wolfgang Gau zusammen das T-Shirt "The Story of Life" zu dieser Veranstaltung entworfen. Er bedient den Informationstisch während der Veranstaltung.

 
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Florian Rommerskirchen und das Villanova Junction Projekt
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