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Jimi
Hendrix - The Story of Life
Das Villanova Junction Projekt erinnert an die Ikone der
60er Jahre
Jimi Hendrix -
die schillernde und Aufsehen erregende Gitarren-Legende starb genau vor 40 Jahren
nach einem kurzen, aber bis heute unerreichten Wirken in der Rock- und Pop-Szene.
Damals wurde der plötzliche Tod dem exzessiven Drogenmissbrauch der Legende
zugeschrieben. Dies entsprach so wenig der Realität, wie sein naives und
wildes Bühnen-Image oder sein nicht selbst gewähltes Dasein als Hippie-Ikon.
Seine größte Liebe galt seiner eigenen erschaffenen Soundwelt und
-visionen mit der E-Gitarre, wobei er seine tief im Blues und Rock'n Roll steckenden
Wurzeln in neue Dimensionen weiterentwickelte. Er wollte nichts mehr, als mit
seinen Möglichkeiten die Herzen seines Publikums wachrütteln. Er selbst
wurde mit Drogen überhäuft und bis zur völligen Erschöpfung
durch wiederkehrende Welttourneen abgelenkt. So klar sein wildes Superstar-Image
damals war, so wenige Fans haben ihn aus Sicht vieler Hendrix Biografen verstehen
können.
Das Villanova
Junction Projekt, bestehend aus vier Musikern und mehreren Akteuren, gestaltet
im Gedenken an Jimi Hendrix einen Abend. Das Projekt ruft mit "Jimi Hendrix
- The Story of Life" die Musik und Seele der Ikone im erzählenden
Rahmen von wichtigen Stationen, prägenden Ereignissen und Anekdoten aus
seinem Leben vor, während und nach seiner Schaffensperiode in Erinnerung.
Die außergewöhnliche Kombination aus live gespielter Musik und Erzählung
wird mit einer Projektion von Hendrix-Kunstwerken zu einem unvergesslichen Gedenkabend
verschmolzen.
Florian Rommerskirchen
(Gitarre), Tilman Kiersch (Bass) und Detlef Extra (Schlagzeug) bilden die klassische
Band-Grundbesetzung für den Gesang, der von einer Frau übernommen
wird. Emilia Grünfeld gibt mit ihrer rockig-reifen und aufbegehrenden Stimme
ein ganz besonderes Feeling - das gewisse etwas, das die Hendrix-Songs in einer
bestimmten Art wieder lebendig werden lässt. Zusammen mit Hendrix' wichtigstem
Sprachrohr für Gefühle, die Gitarre, steht Florian Rommerskirchen
als "Duett-Partner" bereit und kitzelt die Seele der Stücke aus
der Vergangenheit hervor. Das Schlagzeug von Detlef Extra und der Bass von Tilman
Kiersch erzeugen zusammen eine treibende Kraft, die dem Zuhörer ein aufreibendes
Hörereignis entstehen lässt. Gemeinsam erwecken sie das explosive
60er-Jahre Hendrix-Feeling zum Leben. Dabei wird nicht versucht Hendrix' Image
zu imitieren oder sogar seine Werke bis zur Unkenntlichkeit zu verfremden -
wie in der Jazzszene üblich. Es werden Musikstücke von Jimi Hendrix,
die seinen Lebensweg markieren, aber auch andere Songs der späten 60er-Jahre,
mit denen er sich selbst identifizieren konnte, nahe am Original interpretiert.
Birgit Glückselig und Rolf Wilkens vom Nordenhamer Theater Fatale tragen
dazu abwechselnd Ereignisse in einer lebendigen Erzählweise vor, so dass
es leicht fällt, Hendrix' Leben vor dem inneren Auge nachzuvollziehen.
"The Story
of Life" basiert auf den letzten Songtext, den Hendrix wenige Stunden vor
seinem Tod, vermutlich zur Trennung von seiner damaligen deutschen Freundin,
Monika Dannemann, geschrieben hat und verkörpert damit auf tragischer Weise
eher sein eigenes Scheiden aus dieser Welt. Im
Rahmen dieser Veranstaltung werden in Zusammenarbeit mit der Galerie am Ritterhof
in Salzgitter auch Kunstwerke von verstorbenen Legenden des Rocks und Siebdruckwerke
von Hajo Schulpius ausgestellt, der u.a. Wolfgang Gau's Fotografien vom letzten
großen Hendrix Konzert auf der Insel Fehmarn (06.09.1970) verwendete.
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Florian Rommerskirchen und das Villanova Junction Projekt |
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